Dress for success (3): Antonia Zander

antoniazander_headerMinuszahlen im Handel, Reduzierungen, angespannte Stimmung in der Modebranche. Doch es gibt Firmen, die in diesen schwierigen Zeiten gute Umsätze erzielen. Meist sind es Firmen, die mit einem klaren Produkt eine Nische besetzen. Teil 3 unserer Serie von Erfolgsbeispielen auf spielerweekly und für dieses Jahr das letzte ist Antonia Zander aus München. 

Vor drei Saisons hat Antonia Zander einfach mal alles anders gemacht. Plötzlich zeigte die Münchner Designerin auf dem Berliner Salon nicht mehr nur feinste Cashmere-Pullover, sondern auch Blusen, Röcke und Kleider aus Seide im Ethno-Bohemian-Hippie-Stil. “Es war eine logische Weiterentwicklung und für mich der richtige Zeitpunkt.”

Mit der jüngsten Frühjahr-/Sommerkollektion 2017, die in den nächsten Wochen in die Läden kommt, hat sie eine ihrer schönsten Kollektionen gezeigt – einen eklektischen Mix von starken Farben und Mustern, der beweist, dass eine Kollektion dekorativ und gleichzeitig klarlinig sein kann.

Antonia Zander hat 2005 das Cashmere-Brand von ihrer Mutter übernommen, das diese in den 80er Jahren nach dem Namen ihrer jüngsten von drei Töchtern benannt hat. Von ihrer Mutter hat sie den  Anspruch an Strickhandwerk gelernt. Bis heute lässt die gelernte Damenschneiderin in italienischen Familien-Manufakturen produzieren. Antonia Zander macht keine Kompromisse, was Qualitäten anbelangt. Diesen hohen Qualitätsanspruch gekoppelt mit ihrer lässigen Herangehensweise an Strick macht ihren Erfolg aus.  Ihre Modelle sind nie abgehoben, aber durch moderne Schnitte oder besondere Details immer einen Tick anders als die herkömmlichen Cashmere-Kollektionen. Zu ihren Kunden zählen Sagmeister in Bregenz, Reyer in Hallein, Apropos in Köln, Lodenfrey in München, Breuninger in Stuttgart, Michael Meyer in Düsseldorf und Unger in Hamburg, um einige Namen zu nennen.

Den Durchbruch hatte Antonia Zander mit ihren Cashmere-Ponchos mit Lederfransen, die bis heute in allen Preislagen kopiert werden. Doch ihr Handstrick aus supersoftem, mehrfädigen Cashmere mit ethnischen Motiven sehen doch immer wieder anders aus. Icon-Elemente werden mit verspielten Details kombiniert, schräge Farbkombinationen unterstreichen den urbanen „Hippie-Ethno-Style“, der denjenigen, der es trägt, sichtbar macht, aber nicht verkleidet. Es ist das Unangestrengte, Lässige, was Antonia Zander auszeichnet – die Kollektion genauso wie ihre Macherin.

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