Na ja…New York, New York…

Die New York Fashion Week hat meine Meinung wieder einmal bestätigt, dass aus Manhattan meist nur abgekupferte Trends aus Europa kommen. Was in den letzten Tagen in der US-Metropole zu sehen war, erinnert an einen lauwarmen Aufguss der letzten Schauen in Mailand, London und Paris.

Neue Proportionen und Längenspiele, Layering, fließende Hosen, Taillenbetonung, mehr Farbe und Dekoration – das sind Key Items aus New York – und Themen, die sogar bei kommerziellen Kollektionen schon für Herbst/Winter 2016 zu sehen oder geordert sind.

New York ist allenfalls eine Bestätigung, dass eine neue Weichheit und Auflockerung in die Mode kommt. Selbst Jason Wu verleiht der von Sachlichkeit geprägten Boss-Handschrift mehr Weiblichkeit und Fragilität, indem er Schößchen, Chiffon und Blüten-Applikationen dezent interpretiert. Michael Kors spielt den Preppy Look mit Schluppenblusen-Kombinationen. Calvin Klein Collection bricht die minimalistische Handschrift auf, indem Kreativchef Francisco Costa mit Bändern, Kontrastnähten, Schmucksteinen aus seiner brasilianischen Heimat sowie mit Luchs- und Stacheltier-Mustern mit architektonischen Formen zusammenbringt. Tory Burch zeigt eine verspielte, mädchenhafte Seite mit Anklängen aus dem Reitsport.

Bleibt abzuwarten, was London zu bieten hat. Dort gehen heute die Modenschauen an den Start.

 

 

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