Dress for Success (4): Juvia

Minuszahlen im Handel, Dauerbrenner Reduzierungen, angespannte Stimmung in der Modebranche. Doch es gibt Firmen, die in diesen schwierigen Zeiten gute Umsätze erzielen. Meist sind es Firmen, die mit einem klaren Produkt eine Nische besetzen. Teil 4 unserer unregelmäßigen Serie von Erfolgsbeispielen auf spielerweekly ist dieses Mal Juvia. 

Bekannt wurde sie als Gesicht für Air Berlin. Noch heute wird die Kölnerin darauf angesprochen. Dabei verdient Juvia-Macherin Judith Dommermuth längst ihr Geld mit etwas anderem: 2013 gestartet, hat sie mit ihrem Loungewear-Label Juvia in gerade mal vier Jahren einen Aufstieg hingelegt, wie es heute nur noch wenigen gelingt.

Juvia wird heute in über 400 Point of Sales in 14 Ländern verkauft. Zu den Top-Geschäften in Deutschland gehören Classico in Hamburg, Mohrmann in München, Donna in Hannover, Burresi in Wiesbaden und Jades in Düsseldorf.

Judith Dommermuth, die in zweiter Ehe mit dem Unternehmer Ralph Dommermuth verheiratet ist, legt Wert darauf, dass man ihre Sachen up- und downdressen kann  –  “from Couch to Clubbing”.

Erste Berührung in die Modewelt bekam sie durch ihren ersten Mann Bernd Berger, in dessen gleichnamigem Unternehmen Judith Dommersmuth als Model gearbeitet hat. Dort sammelte sie auch fundierte Einblicke in Produktion, Vertrieb, Marketing und Messen.

Die Idee zu ihrer Marke kam Dommermuth zuhause auf dem Sofa. “Ich ziehe mir abends gerne eine Jogginghose oder etwas Bequemes an”. erklärt die Unternehmerin, “so wollte ich mich auch tagsüber fühlen.”

Der Trend zu Casual und Athleisure hat der 40-Jährigen sicher in die Karten gespielt. Ihre Joggingpants, Sweats und Shirts sind bekannt für ihre besonders weichen Qualitäten, die die Sachen zu echten “Wohlfühl-Teilen” machen. Typisch sind Cashmere und Supima Baumwolle.

Jede Saison gibt es einen Animal- und einen weiteren Statement-Print. Passend zu diesen Drucken wird die Kollektion entworfen, die modische Basics genauso wie einige Highlight-Artikel umfasst. Absolute Bestseller sind bedruckte Sweats, die im EK zwischen 27 und 50 Euro kosten. Hosen liegen bei 37 bis 65 Euro, Strick bei 65 bis 99 Euro. In diesem Sommer ist zum ersten Mal eine “Active Sportswear“-Linie erhältlich.

 

 

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