Raf Simons Debüt für Calvin Klein

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Es ist geschafft, das Debüt von Raf Simons für Calvin Klein. Nachdem der Belgier im Herbst 2015 bei Dior nach dreieinhalb Jahren überraschend das Handtuch geworfen hatte, weil ihm der ganze Druck zu viel wurde, versucht er jetzt, der ins Stottern gekommenen Marketing-Maschine Calvin Klein mehr Profil zu verleihen.

In seiner Debüt-Kollektion, wo sich der Designer in der Regel noch an den Markenkern herantastet, hat Simons ein hoffnungsvolles Debüt gegeben. Auch wenn Simons sich stilistisch noch nicht festlegen möchte – was man in der ersten Kollektion auch nicht erwarten kann- gibt es einige Themen mit richtig Potenzial. Am meisten zur Calvin Klein-Handschrift passen die perfekt geschnittenen Anzüge, fließend leicht und deshalb so lässig, Mäntel in lackiertem Karo – eine neue Generation von Tailoring.

Ob es die Blumen à la Gucci braucht, sei dahin gestellt. Seine gerade geschnittenen Mäntel mit grafischen Mustern und Glencheck-Ärmel aber schon, denn sie verbinden Klassik, Handwerk und neue Stofflichkeit auf  leichte, moderne Weise.

Bei dem aktuellen Gucci-Deko-Wahn gibt es schon erste Stimmen, die nach einer neuen Form von Klassik rufen. Raf Simons hat definitiv einige interessante Ansätze in diese Richtung gezeigt. Mal schauen, wie es in den nächsten Tagen und Wochen bei den Designerschauen weitergeht.

 

 

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